Bauchfett statt Silikon

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Bauchfett statt Silikon – Natur versus Künstlichkeit

Unsere Figur begleitet uns lebenslang und sorgt dafür, ob wir uns gut oder unwohl fühlen. Als Kind haben wir noch wenig Probleme mit unserem Körper und sind deshalb auch ausgelassen und froh. Durch die Erfahrungen der Jahre und die Spuren, die das Leben auf unserem Körper hinterlässt, sei es aus Krankheits-, Unfall- oder Lebenswandelgründen, wünschen wir uns eine makellose Figur zurück.

Bauchfett als Nachfolger von Silikon

Bisher ist oft mit Silikon gearbeitet worden. Inzwischen setzen Chirurgen auf körpereigenes Fett, welches sie dann geschickt “ummodellieren”. Denn in einem vollen Busen sieht das Bauchfett doch viel attraktiver aus. Als Implantat eignen sich auch Oberschenkel und Gesäßfett.

Bei der Gewebetransplantation gibt es jedoch wie bei den Implantaten Risiken, die zu klären sind. Es kann zur Thrombose feiner Blutgefäße kommen, welches das Ersatzgewebe im Anschluss an die Brustwand bildet. Das tritt jedoch nur bei 1 bis 2 Prozent aller Fälle auf. Dagegen treten bei einer 15-prozentigen Wahrscheinlichkeit Kapselfibrosen, eine Brustverhärtung bei Implantateinsatz auf. Auch gibt es dabei ein 5-prozentiges Infektionsrisiko.

Damit ist der Einsatz von körpereigenem Fett deutlich im Vorteil, da es auch keine Folgeoperationen gibt wie beim Verwenden von Implantaten. Jede Krankenversicherung trägt die gesamten Kosten für die Mastektomie, die Entfernung der Brust bei Krebserkrankungen unabhängig von der Methode. Damit hat die Patientin wieder eine höhere Lebensqualität nach ihrem oft schweren Weg durch die Tumorerkrankung und hat keine Fremdkörper an sich. Natürlichkeit innen und außen bilden eine gute Einheit.

 

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